Unser Hausbauabenteuer

11 November 2005

vergesslichkeit

vergesslichkeit beim hausbau sollte vermieden werden. gerade bei so sachen wie stromleitungen, denn nachträglich "is nich" oder zumindest schwierig. deshalb habe ich heute mal schnell noch die stromleitungen für die thermofühler im keller gelegt. schlitze mit der flex gezogen (ging besser als ich dachte) und dann den unteren bereich der leitung eingemörtelt.
insgesamt war der gestrige tag sehr zufriedenstellend: lenas zimmer den letzten gipskarton an die wand, im bad og den kasten für die vorwandelemente erstellt, die bereits im OG liegenden grünen gipskartonplatten auf diese konstruktion gestellt (es darf ja nichts auf dem boden liegen), im erdgeschoss alle bereits zugeschnittenen platten, die ich im oberen bereich der wände fürs einblasen abnehmen musste, wieder angebracht und - das war der härtetste job - 23 der 38 noch im wohnzimmer liegenden gipskaronplatten in den keller gebracht. da die platten zu gross sind um sie "einfach so" die treppe runter zu tragen musste ich sie während des treppenabstiegs am wendepunkt der treppe erst hochkant drehen um sie dann anschliessend wieder quer zu tragen. die platten wurden mit jedem mal schwerer...
warum der akt? weil, wie oben schon erwähnt, nichts mehr auf dem boden liegen darf. denn die styroporplatten für den unterbau der fussbodenheizung sind eingetroffen. das sind einige kubikmeter zum stolzen preis von knapp über 600 euro. es soll laut dem installateur ein super günstiger preis sein, und die platten sind wohl auch von sehr guter qualität, was parameter wie druckbelastung etc. anbelangt, aber ich glaube ich kann meine suche nach der formel für gold aufgeben - ich mache zukünftig "in styropor". ein bisschen kunsstoff, aufgeschäumt und in platten geschnitten, ein paar nullen an die herstellungskosten gehängt und schon hat man einen angenehmen verkaufspreis!
morgen sind restarbeiten geplant (ein paar letzte gipskartonplatten - nichts wildes -, rohre für die frischluftzufuhr des kamins, abmauern der kaminstandfläche etc.) und dann gehts im keller auch schon los mit dem styropor. ich werde dazu den vorrat an schrafen messern in unserer küche plündern in der hoffnung, dass das richtige werkzeug dabei sein wird...