Unser Hausbauabenteuer

04 Oktober 2005

löcher in der wand

gestern habe ich mit butch in den oberen kinderzimmern die decken mit rigipsplatten versehen. das ist keine wirklich angenehme arbeit. die dinger werden mit jeder sekunde, die man sie über den kopf halten muss, schwerer und schwerer. ab und zu musste der kopf sogar als stütze herhalten. und mit dem "an die decke pressen" ist es nicht getan, dann müssen pro platte noch einige dutzend schrauben nach oben in die decke genudelt werden. dabei wird dann der arm mit dem schrauber immer schwerer. um 16:30 waren wir dann reif für die insel und sind - in ermangelung einer insel - nach hause gefahren. es gab dann döner und abhängen auf dem sofa...

jetzt gehts mit der elektrik los. ich habe heute die ersten löcher im wohnzimmer in die wände gebohrt. 50 cm über der kellerdecke, da ja noch etwa 20 cm dämmung, unterbau fussbodenheizung, estrich und fliesen abgezogen werden müssen. sieht trotzdem komisch aus - steckdosenlöcher auf kniehöhe.
auch wenn noch ein paar tage hin sind, bis die dammänner die zellulose in die wände blasen wollen, habe ich im moment schwere bedenken, dass ich es bis dahin schaffe. wenn es nur die elektrik wäre, dann wäre das ganze nicht unrealistisch, aber da auch noch die heizungs- und sanitärinstallationen - zumindest die teile die in die wand gehören - bis dahin fertig sein sollen ...
wenn ich dran denke werde ich morgen die kamera mitnehmen und ein paar bilder machen.
und noch einen gruss an die gemeinde nachrodt-wiblingwerde: ich habe keine ahnung wie lange sie sich zeit lassen kann, bis endlich eine strassenbeleuchtung aufgestellt werden muss. aber da schon einige leute in ihren häusern wohnen und alle, die ein grundstück gekauft haben, auch schon entsprechende anliegergebühren bezahlen mussten, wäre eine strassenbeleuchtung nicht zuviel verlangt. ab 9 uhr ist es da draussen absolut finster!