$§?%3$ÙŽÁ®Ê¼š!!!
was für ein $§?%3$ÙŽÁ®Ê¼š!!! tag! es begann heute morgen gleich nach dem umziehen in die arbeitsklamotten: ich wollte als erstes die vorwandelemente (sind gestern eingetroffen) im bad im obergeschoss an wand und boden dübeln und musste feststellen, dass - natürlich - normale dübel mitgeliefert wurden. und was braucht der bauherr eines fertighauses? richtig, hohlraumdübel. also gleich wieder stromkabel reingeholt, hütte abgeschloseen und zum obi gefahren. dort die dübel und anderen kleinkram gekauft und zurück zur baustelle. als nächstes warf sich die frage auf: wie weit weg von der seitenwand muss denn so ein wc hängen? so ein ding benutzt man ja jeden tag mehrmals, aber über so elementare fragen wie seitenabstand macht man sich erst gedanken wenn man eines an die wand dübeln muss! da trice nachkommen wollte habe ich das problem auf eis gelegt und mit dem vorwandelement im erdgeschoss begonnen. dort ist der name "vorwandelement" eigenlich falsch, denn die wand ist an der stelle noch offen und das ganze wird zum "inwandelement". ich hatte gleich ein problem mit der höhe, da die wand unten einen querbalken unter den längsbalken hat und dieser querbalken im weg war. es muss ein rohr durch diese wand, und zwar so tief wie möglich, um vom waschbecken an der gegenüberliegenden wand genug gefälle zu bekommen. lange über das problem nachgedacht, dann, als trice eingetroffen war, erstmal aufgegeben und zurück zum bad im obergeschoss.
mit trice einen abstand zur seitenwand abgesprochen und dann die elemente montiert. wobei die schrauben an den füssen senkrecht in den boden mussten, und der ist bei uns aus porenbetonsteinen, die als dämmung und trittschallschutz ausgelegt wurden. und die dübel haben zwei der vier steine gesprengt...ok, an drei von vier stellen war jedes der elemente bobenfest, also erstmal zufrieden. dann aber das nächste problem: gefälle fürs abwasser 2 cm pro meter - sagt der klempner. bei rund 7 metern rohrlänge muss ich also bei einer höhe von 14 cm über dem boden starten, um an der durchbruchstelle zum erdgeschoss bei 0 cm anzukommen. ich bekam aber eine maximale "starthöhe" von 10 cm hin! wat nu?
abbruch und wieder runter ins gästewc im erdgeschoss. das rohr dort musste tiefer, egal wie! also nach langem hin und her stich- und kreissäge ausgepackt und irgendwie ein stück dieses querbalkens rausgesägt. nun lag das rohr tief genug. allerdings wars noch ein ganzes stück arbeit mit einigen bögen und einer abzweigung durch das loch im boden der dahinterliegenden kammer in den keller abzuknicken.
nachdem das auch halbwegs geglückt war kam so etwas wie zufriedenheit auf - zu früh, wie sich jäh herausstellte. denn auf dem weg zum wachbecken hätte ich ein abzweigrohr mit Ø 50 mm benötigt. hatte ich aber nicht. auch nicht nach längerem suchen. hat entweder meister reinshagen vergessen oder ich hatte zuviel gipsstaub auf der brille. egal, mach ich halt auf der anderen seite - sprich abzweig in den keller - weiter.
das lief dann anfänglich auch ganz gut und die sache mit der zufriedenheit wurde ein zweites mal jäh abgewürgt. man stelle sich vor: um ein senkrechtes rohr mit einer schelle an der wand zu befestigen habe ich eine schraube in die wand gedreht, auf die die halterung gesetzt werden sollte. unterhalb dieser halterung war bereits ein stück rohr auf den mauerdurchgang nach draussen gesetzt. der 13er schraubenschlüssel, mit dem ich hantierte, rutschte mir aus der hand, fiel eine meter tiefer genau in das oben offene rohr, rutschte durch den ersten bogen (schön einen 90 gradwinkel aus zwei 45er bögen zusammengesetzt, damits toll flutscht und nichts im engen winkel hängen bleiben kann!) und klapperte noch einen augenblick - dann war ruhe! mir war klar: das ding ist nicht mehr IM haus! ich sah schon die bildzeitung: dämlicher hausherr verursacht verstopfung im abwasserrohr! 3000 euro kosten fürs aufbuddeln vorm haus! (wer kennst das nicht: wie dämlich! professor vergisst aschenbecher im patienten!) ich habe mich erstmal fluchend auf den boden gelegt, dumm in das rohr geglotz und sah dann doch noch ein eckchen des schlüssels im bogen VOR dem haus. also ärmel hochgekrempelt und mal nachgefühlt! ich hatte das ding dann tatsächlich gerade so erwischt und gerettet.
den tag habe ich dann noch gemütlich ausklingen lassen indem ich das abwasserohr um keller mit einem styroporschutz versehen und fertig verlegt habe.
fazit: das war bisher der mit abstand $§?%3$ÙŽÁ®Ê¼š!!! tag auf dem bau! morgen kanns nur besser werden...
hier noch ein stimmungsvolles bild eines unbekannten holländischen meisters (frühes 21. jahrhundert), titel: "chaos an gipskarton bei nacht":

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